67-68 Mercury Cougar

Die riesigen Verkaufszahlen des Ford Mustang verringerten sich Ende 1966 durch den von GM herausgebrachten, sportlicheren Chevrolet Camaro.

Ford plante jedoch in der "Ponyklasse" einen Schritt voraus und brachte zeitgleich mit dem Camaro und dem gelifteten Mustang, den markanteren Mercury Cougar, auf der Basis des Mustangs, heraus.

Konzipiert war diese luxuriösere Variante des Mustangs für Kunden, die ein sportliches Auto fahren wollten, gleichzeitig aber höhere Ansprüche an Komfort und Exklusivität stellten.

Den Cougar gab es nur V8 motorisiert von 4,7 bis 7,0 Liter Hubraum.

Insgesamt wurde er in dieser Form 264.619 mal gebaut.

Die damals neuen '67er und '68er Modelle waren mit einigen innovativen und auch teilweise verspielten Extragimmicks ausgestattet. Was gleich ins Auge fiel, waren die serienmässig mit Luftunterdruck angesteuerten Frontklappen (Hidden Lights), welche die Scheinwerfer bei ausgeschaltetem Licht verdeckten. Schaltete man das Licht ein, so öffneten die Klappen, wie von Geisterhand und gaben die beiden Scheinwerfer auf Fahrer- und Beifahrerseite frei.

In der damaligen Zeit ein Feature, welches den teuren Fahrzeugen (Dodge, Oldsmobil,ect.) vorbehalten war.

Auch am Heck konnte der Cougar mit Individualität glänzen.

Große "Sequentiallights" zeigten, bei Betätigung des Blinkers, seinem Hintermann durch ein Lauflicht, den Richtungswechsel an. Die Rückleuchten wurden von Shelby auch später an seinen getunten Mustangs verwendet.

Aber auch an anderen Dingen dürfte der Mercury-Kunde Gefallen gefunden haben. So zum Beispiel das Vinyldach, die verspielten Innentüröffner, oder der versteckte Aschenbecher mit Zigarettenanzünder.

Sein Erscheinungsbild wirkt auch heute noch durch die markantere Seitenführung, dem wuchtigeren Grill und die deutlich grösseren Rücklichter stärker und kraftvoller, als bei seinem "kleinen grossen Bruder" Mustang.

 



M&M Classic ·  Dieselstraße 19 ·  76316 Malsch
Mobil 0160-97963583 ·  eMail Info@mm-sportwagen.de
Impressum
free hit counter